Tag
Anreise zum Treffpunkt am Lago Maggiore mit dem Siesta Oppi Bus, per Privatauto oder per Zug. (Schnellzug Bern-Milano bis nach Stresa, wo wir euch am Bahnhof abholen) Wir treffen uns auf dem Campingplatz Solcio (Karte), wo wir zwei Nächte bleiben. Gemeinsames Nachtessen und Kennenlernen.

Tag 2
Tagesausflug auf dem wunderschönen Lago Maggiore. Erster Kontakt mit dem Kanu, mit kurzer Einführung ins Paddeln. Wenn das Wetter passt paddeln wir zu den Borromäischen Inseln. Der spätere Nachmittag wird genutzt für den Einkauf der Verpflegung für die folgende Wanderfahrt auf dem Ticino, wo wir unabhängig von den Fahrzeugen mit beladenen Booten unterwegs sind.

Tag3
Transfer mit unserem Bus nach Turbigo zur Einstiegstelle, wo das grosse Packen und Beladen der Boote beginnt. Alles muss mit! Schwer beladenen geht es los, da wir unterwegs auch etwas Leckeres auf die Teller zaubern wollen. Schon bald lassen wir die Zivilisation hinter uns. Nach ein bis zwei Stunden Fahrt suchen wir schon unser erstes Nachtlager am Ufer, um das erste Camp einzurichten. Lagerfeuer!

Tag4
Gemütliches Aufstehen und Frühstücken. Boote beladen und den Platz reinigen, denn die Devise heisst: Wenn wir weg sind, merkt niemand mehr, dass wir mal da waren. Der Fluss mäandert durch eine urtümliche Landschaft mit vielen Inseln, Kiesbänken und Auenwäldern. Jeder Flussarm sieht so verlockend aus, dass man sich fast nicht für eine Route entscheiden kann. Bei der Brücke von Vigevano deponieren wir die Boote am Fluss und nehmen den Marsch ins Stadtzentrum in Angriff. Trotz viel Verkehr unterwegs lohnt es sich, die älteste Piazza von Italien zu besichtigen. Kurz nach Vigevano schlagen wir dann unser Camp auf.

Tag5
Die Natur hat uns wieder. Es gibt unzählige Vögel zu beobachten. Ab und zu begegnen uns Boote mit Einheimischen. Fischer wünschen uns einen schönen Tag. An einigen Stellen bieten sich rustikale Schilfhütten zum picknicken oder übernachten an.

Tag 6
Der heutige Höhepunkt ist die schwimmende Brücke. Rund 20 grosse Bootsschalen sind im Fluss verankert, und darüber führt die Strasse. Mit etwas Glück können wir an der Brückenbar einen Espresso ergattern. Von hier an ist das Flussbett des Ticino weniger verzweigt, die Inseln werden selten und die Ufer steiler. Langsam wird das Gebiet wieder besiedelter. Kurz vor der Stadt Pavia richten wir uns auf dem Campingplatz von San Lanfranco ein. Alternativstandort ist das Gelände des Kanuklubs von Pavia. Wieder mal eine warme Dusche und mehr Komfort. Da wir schon mal sauber sind, besichtigen wir auch gleich die sehenswerte Altstadt von Pavia, mit der gedeckten Steinbrücke. In einer leckeren Pizzeria gibt es Abendessen.

Tag 7
Das Gepäck bleibt auf dem Campingplatz zurück. Während unser Guide mit dem Zug zurück nach Turbigo fährt, um den Bus zu holen, paddeln wir noch die letzten Kilometer bis in den Po. Das Flussbett des Po ist zwar gewaltig, doch häufig führt sogar der Ticino mehr Wasser. Hier heisst es Boote aufladen und Start zur Rückfahrt in die Schweiz. Transfer mit unserem Bus zum Bahnhof in Pavia (Heimreise per Zug via Milano) oder zurück zum Ausgangspunkt zu den Privatfahrzeugen.