1. Tag
Anreise nach Venedig: Ankunft am Campingplatz www.camping-miramare.it und Aufbau des Camps. Einrichten der Kajaks und Materialverteilung. Erstes Gelato beim Fährenterminal, Spaziergang zum Leuchtturm La Pagoda. Je nach Zeit, Lust und Wind können wir auch die ersten Brandungswellen abreiten. Kochen, Abendessen, Erholung mit gutem venezianischem Wein.

2. Tag
Gemütlicher Start in den Tag. Einkaufen am Vormittag. Nach dem Mittagessen starten wir zur Umrundung von Sant‘ Erasmo, der grössten Insel der Lagune und dem Gemüsegarten Venedigs. Auf dem Rückweg haben wir vielleicht auch Glück und die kleine Bar am südwestlichsten Zipfel hat offen für den Apéro.

3. Tag
Heute paddeln wir nach Burano und Torcello. Bunt, bunter, kunterbunt sind die Häuschen auf Burano, das auch berühmt ist für seine Spitzenstickereien. Wir paddeln durch die Kanäle und erkunden den Ort auch zu Fuss. Torcello ist nicht weit, und schon bald sehen wir den Glockenturm der Chiesa Santa Maria Assunta. Auffällig auf der nur etwa 45 Hektar grossen Insel sind die vielen Blumen, Pflanzen und Sträucher. Das sieht zu dieser Jahreszeit sicher hübsch aus. Über die Lagunenmarsche paddeln wir nach Punta Sabbioni zurück.

4. Tag
Heute wollen wir die weite Lagune mit ihren kleineren Inseln entdecken. Nur wenige der Millionen Touristen, die Venedig jährlich überschwemmen, stossen in das amphibische Reich der etwa 100 Inseln vor der Stadt vor. Fische und Wasservögel, zerfallene Klöster und verlassene Wehranlagen – wer mit dem Kajak durch diese Wildnis paddelt, dem erschliesst sich Venedig ganz neu.

5. Tag
Wir nehmen uns einen paddelfreien Tag und tuckern mit dem Vaporetto in die wuselige Stadt. So haben wir genügend Musse, Venedig individuell zu entdecken. Wenn wir Lust haben, können wir uns auch zum Abendessen in einem kleinen, versteckten Restaurant verwöhnen lassen.

6. Tag
Unser heutiges Ziel ist Murano und die Friedhofsinsel San Michele. Wer kennt es nicht, das berühmte Murano Glas! Die vielen Manufakturen zeugen immer noch von der uralten Glasbläsertradition. Ein Abstecher auf die „Insel der Toten“ gehört ebenfalls zu einem Venedigaufenthalt. Auf dem Heimweg kreuzen wir mehrere Schifffahrtsstrassen und staunen über den emsigen Verkehr. Keine Sorge! Die Venezianer fahren in der Regel sehr rücksichtsvoll.

7. Tag
Heimreise in die Schweiz. Keine Rückfahrt mit unserem Fahrzeug möglich, das fährt direkt weiter nach Elba. Also Rückreise mit der Bahn einplanen (wir bringen euch zum Bahnhof in Mestre auf Wunsch) – oder gleich noch eine Woche Elba anhängen!